In den letzten Jahren haben wir das ein oder andere Mal unseren Urlaub auf Sylt verbracht oder haben einen Tagesausflug nach Langeoog und Amrum gemacht.
Und natürlich haben wir auch dort die lokalen Spielplätze erkundet.
1. Spielplätze auf Sylt
Piratenspielplatz in Westerland
Da wir bereits 3x unseren Urlaub auf Sylt verbracht haben, hatten wir dort genug Zeit, um die Insel zu erkunden. Und deshalb gibt es zu den sylter Spielplätzen einen eigenen Blogeintrag.
Im Juni 2023 haben wir einen Tagesausflug nach Langeoog gemacht und sind dabei unterwegs auf 3 tolle Spiel-Spots gestoßen
Spielplatz am Sportzentrum
Spielplatz am Sportzentrum
Direkt am Sportzentrum, neben dem Freizeit- und Erlebnisbad Langeoog findet ihr diesen Spielplatz.
Spielplatz „Spöölstuv“ am Tourismus Service Langeoog
Spielplatz am Tourismus Service
Folgt man dem Weg neben den Dünen weiter in Richtung Tourismus Service, stößt man auf einen weiteren Spielplatz, der tatsächlich nur wenige Meter entfernt ist.
Die Schaukel am Strand
Schaukel am Oststrand
Am Oststrand findet man noch diese absolut coole Schaukel mit einem tollen Blick auf die Nordsee.
3. Spielplatz auf Amrum
Spielplatz am Kniepsand
Im August 2026 sind wir für einen Tag nach Amrum gefahren und während unserer Erkundungstour, haben wir diesen Spielplatz gefunden. Er befindet sich in unmittelbarer Nähe der Strandbar Seehund.
Bestimmt kommen in den nächsten Jahren noch weitere Spielplätze dazu. Denn wir haben geplant, in nächster Zeit noch weitere Nordseeinseln zu bereisen…
Lust auf mehr Nordseeinseln? Falls ihr jetzt neugierig geworden seid auf Sylt, Langeoog und Amrum, dann schaut doch einfach mal hier vorbei:
Nach Langeoog und Sylt können wir nun seit August 2026 eine weitere deutsche Nordseeinsel auf unserer Liste abhaken: Amrum ✔️
Während unseres Urlaubs auf Sylt, sind wir für einen Tag mit der Fähre von Hörnum auf Sylt nach Wittdün auf Amrum gefahren.
Adler-Schiffe im Hafen von Hörnum
Unser Ticket für die Fahrt hatten wir bereits vorab ganz bequem von zuhause aus online gebucht.
Da unsere Fähre erst um 12 Uhr mittags abfahren sollte, hatten wir am Vormittag noch genug Zeit, um uns in Ruhe am Strand von Hörnum umzuschauen.
Strand in HörnumUm auf dieser Bank sitzen zu können, braucht man etwas Geschick
Ungefähr 20 Minuten vor Abfahrt waren wir am Fähranleger, um pünktlich zum Boarding da zu sein. Leider hatte unser Schiff – die Adler Express – zu dem Zeitpunkt bereits 20 Minuten Verspätung, wodurch die Wartezeit für die Kinder und den Hund etwas anstrengend wurde.
Wir warten auf die Adler Express im Hafen von HörnumWir warten immer noch…
Gegen 12.25 Uhr ging es dann endlich – mit etwas Verspätung – von Hörnum nach Wittdün auf Amrum.
Die Adler Express legt in Hörnum am Hafen anEndlich geht’s los…
Während der Fahrt konnten wir uns den Wind um die Ohren wehen lassen und an Deck die Sonne genießen. Nach der langen Warterei im Hafen, hatten die Kinder bereits Hunger. Also besorgten wir uns im Bordbistro eine Brezel und brachen unseren Proviant für den Tag an.
Wir genießen die Überfahrt nach AmrumDer Hund war auch happy
Essen, Buddeln, Glücklichsein – der perfekte Nachmittag auf Amrum
Nachdem die Adler Express endlich auf Amrum angelegt hatte, steuerten wir zuallererst die Touristeninformation im Hafen an. Dort konnten wir die Tageskurkarten besorgen und Informationen dazu bekommen, an welche Strände wir mit Hund überhaupt gehen konnten. Und laut Touristeninformation durften wir mit unserem Hund überall auf der Insel spazieren gehen, sie musste nur an der kurzen Leine bleiben.
Vom Hafen aus ging es für uns dann weiter um den Amrumer Kniephaken. An einem kleinen Strandstück, trafen wir auf zwei Kinder, die im seichten Wasser Krebse gefunden hatten. Das war tatsächlich recht spannend.
Am Amrumer KniephakenKrebse am Strand
Nach kurzer Zeit zog es uns dann aber doch weiter, denn eigentlich wollten wir ja zum Kniepsand…
Am Strand geht es weiter in Richtung Kniepsand
Nach wenigen Metern bekamen wir eine kleine Vorahnung, was uns am Kniepsand erwarten würde – Sand, eine endlos scheinende Weite.
Ganz viel Sand…
Lust auf mehr Nordsee? Dann schaut doch auf unseren Übersichtsseiten vorbei. Dort findet ihr alle Beiträge rund um Sylt, die deutschen Nordseeinseln und die deutsche Nordseeküste:
Und dann kam etwas, was wahrscheinlich alle Eltern nur zu gut kennen – die Kinder hatten natürlich furchtbar viel Hunger und Durst. Also suchten wir uns eine Möglichkeit für einen Mittagssnack. Und wir wurden tatsächlich recht schnell fündig. Direkt am Ende des breiten Weges am Kniephaken, befindet sich die Strandbar „Seehund“. Direkt vor der Strandbar gab es sogar einen recht großen Spielplatz. Die Kinder waren also beschäftigt und wir Eltern hatten einen tollen Blick auf den Strand.
Spielplatz an der StrandbarUnser Mittagessen Strandbar „Seehund“
Nach der Stärkung ging es dann für uns weiter in Richtung Strand. Unser Ziel war natürlich das Meer. Dass wir das Meer überhaupt nicht erreichen sollten, wussten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht. Denn wir hatten nicht damit gerechnet, dass der Kniepsand so groß ist.
Bank am Kniepsand Der Hund war von so viel Sand auch irritiert Wir sitzen am riesigen Kniepsand und buddeln
Da es an dem Tag auch relativ warm war und die Sonne vom Himmel knallte, beschlossen wir irgendwann, dass wir gar nicht weiter gehen und einfach im Sand sitzen bleiben. Leider neigte sich unsere Zeit auf Amrum auch langsam dem Ende zu und wir mussten den Rückweg zum Hafen antreten.
Auf dem Rückweg nach Wittdün zum Hafen
In Wittdün besorgten wir uns dann noch etwas zu trinken, aßen unseren letzten Proviant und gönnten uns ein dickes Eis, weil unser Ausflug auf die Insel doch recht anstrengend war.
Küsten Cola in Wittdün
Chaos am Anleger: Augen auf bei der Rückfahrt!
Nach dem Eis und der Küsten Cola machten wir uns auf die Suche nach unserem Schiff für die Rückfahrt. Für den Rückweg nach Sylt war die Adler CAT vorgesehen. Am Anleger zeigte sich die Insel dann aber noch von ihrer trubeligen Seite: Am Kai knubbelten sich gefühlt hunderte Urlauber, die alle zurück zu ihren Inseln wollten. Das Problem? Weit und breit war erst mal kein einziges Schiff zu sehen! Als dann aber doch ein Schiff auftauchte, wurde es kurz chaotisch. Denn leider handelte es sich dabei nicht um die Adler CAT, sondern ein Schiff zum Festland. Und natürlich stürmten alle drauf los, wodurch die Crew etwas Probleme hatte, die Menschen für die nachfolgenden Schiffe in separate Schlangen zu sortieren.
Ein Schiff nähert sich dem Anleger
Deshalb mein Tipp für alle Tagesausflügler: Schaut ganz genau hin, welches Schiff anlegt und fragt im Zweifel lieber zweimal beim Personal nach, damit ihr nicht versehentlich auf Föhr landet!
Die MS Adler CAT legt in Wittdün an
Zum Glück kam wenige Minuten später unser Schiff und wir konnten nach Sylt zurückkehren. Beim Einsteigen sorgte dann noch ein Crewmitglied für Unterhaltung. Auf die Frage nach unserem Fahrschein meinte er nur: „Hier geht’s nach Sylt oder Hörnum, das können Sie sich aussuchen. Und Ihren Fahrschein brauche ich auch nicht. Wenn Sie auf der falschen Insel stehen, haben Sie ja das Problem und nicht ich.“ Immerhin schien die Navigation zu funktionieren: Kurz vor der Ankunft auf Sylt verkündete der Kapitän schließlich trocken, dass man zum Glück auch Hörnum wiedergefunden habe.
Auch wenn wir an diesem Tag zwar nur einen winzigen Teil von Amrum gesehen haben, hat sich der Ausflug trotzdem gelohnt.
Tschüss Amrum, schön war’s
📌 Auf einen Blick: Alle Fakten zum Tagesausflug nach Amrum
Hinfahrt (MS Adler-Express): Ab Hafen Hörnum (Sylt) nach Wittdün (Amrum) – Fahrtdauer ca. 35–45 Minuten.
Rückfahrt (MS Adler CAT): Katamaran-Verbindung zurück nach Hörnum – Fahrtdauer ca. 45–50 Minuten.
Aufenthaltsdauer: Ca. 5 Stunden auf Amrum – ideal für eine entspannte Runde durch Wittdün, Strandbar-Genuss und ausgiebiges Sandbuddeln!
Gästekarte: Direkt am Anleger bzw. an der Touristeninformation in Wittdün die Tageskurkarte lösen.
Hunde- & Kinderfreundlich: Wir waren selbst mit Hund unterwegs. Laut Auskunft der Touristeninformation durfte unser Hund angeleint auch mit an den Strand. Und auch auf den Schiffen der Adler Flotte war unser Hund herzlich willkommen. Und für die Kinder war der Ausflug natürlich ein absolutes Highlight.