Unsere Strategie für Städtetrips mit Kindern

Ein Abend in Lyon

Städtetrips mit Kindern funktionieren doch nicht… das höre ich tatsächlich häufig. Ich denk mir dann immer:
Doch.
Klappt schon.

Man muss nur damit leben, dass es nicht so läuft, wie man es sich vorgestellt hat.
Gemeckert wird nämlich überall. Ob im Supermarkt zuhause. Oder in der kleinen Taverne in einem spanischen Bergdorf. Der Ort ist den Kindern ziemlich egal…

Und irgendwann haben wir eine Sache geändert.
Seitdem funktioniert es…

Spielplatz im Palmenhain von Elche

Denn unsere Strategie für Städtetrips mit Kindern ist:
Erster Stopp -> Spielplatz. Immer.

Elche, Stadt der Palmen.

Palmenhain, botanischer Garten „Huerto del Cura“, die Basilika de Santa Maria…

Ja, haben wir alles gesehen… aber nicht als erstes. Als erstes zieht es uns immer auf einen Spielplatz. Unsere Kinder sind irgendwie wie Trüffelschweine… nur für Spielplätze.

Dann wird aus:
Was müssen wir uns unbedingt anschauen?

Plötzlich:
Wo können die Kinder erstmal ankommen?

Und ehrlich gesagt: Der Spielplatz war ihnen erstmal wichtiger als der Palmenhain. Von da aus entsteht der Rest irgendwie von selbst. Weniger Stress, weniger „wir müssen noch schnell…“

Selbst nur der Spielplatz hätte völlig gereicht…

Deshalb starten unsere Städtereisen tatsächlich sehr entspannt. Nicht, weil unsere Kinder plötzlich keine Kinder mehr sind – sondern weil wir angefangen haben, ihre Bedürfnisse bei unseren Reisen mit einzubeziehen.

Spielplatz an der Bergstation Eckbauer

Und mittlerweile sind meine Kinder wie kleine Trüffelschweine- aber eben für Spielplätze…

Spielplatz am Strand von Norddeich

Passend zu meinem Motto „Spielplatz first“, gibt es übrigens auch ein Reel auf Instagram:

Reel Teil 2: