Der Comer See hat sich relativ schnell auf die Liste unserer absoluten Lieblingsorte geschlichen. Und ja, ich muss zugeben, dass diese Liste immer länger wird…
2025 und 2026 waren wir jeweils im April in den Osterferien dort. Leider war unser erster Urlaub im Frühjahr 2025 doch recht verregnet. Aber wenn ein Ort selbst im Regen mit seiner Schönheit so sehr überzeugt, dass man im nächsten Jahr unbedingt nochmal wiederkommen möchte, dann hat man eventuell einen neuen Lieblingsort gefunden.



Und im nächsten Jahr noch einmal zur selben Zeit wiederzukommen, hat sich als die richtige Entscheidung herausgestellt. Denn im Folgejahr hat uns Italien mit viel Sonne verwöhnt und sich von seiner schönsten Seite gezeigt. Und ja, für Anfang April war es fast zu warm.


Wir konnten sogar im April die Eissaison eröffnen und haben jeden Tag ein leckeres italienisches Eis genossen. Wobei ich sagen muss: der Regen 2025 hatte uns ehrlich gesagt auch nicht davon abgehalten ein Eis zu essen. Das schmeckt nämlich tatsächlich auch im Regen.


Und eine Erkenntnis hat mich etwas überrascht und eigentlich unglaublich, dass ich das jetzt sage, aber den See im Regen zu entdecken, war sogar fast angenehmer. Mit Regenjacken ausgerüstet, war es bei moderaten Temperaturen definitiv nicht zu kalt. Aber der größte Vorteil war tatsächlich, dass wir fast alleine unterwegs waren. Denn im Regen waren nicht die Touristenströme unterwegs, die uns im Jahr darauf über den Weg gelaufen sind und uns sogar einen Ausflug gehörig vermiest haben. Denn an den Ostertagen wurde der Comer See förmlich von Touristen überrannt. Nach Ostermontag wurde es dann jedoch wieder ruhiger, aber es war trotzdem noch voller als im Vorjahr. Und das ist eine weitere Erkenntnis aus unseren Urlauben:
2025 waren wir in der Woche vor Ostern vor Ort und sind am Samstag nach Karfreitag abgereist. Da war es erstaunlich „leer“ am See.
2026 waren wir über Ostern und die Woche nach Ostern dort und man hat wirklich anhand der Anzahl der Touristen gemerkt, dass pünktlich zu Ostern die Saison offenbar startet und es überall voller wird.

Und da beide Urlaube so völlig unterschiedlich waren und ich so viel zu erzählen habe, möchte ich zu jedem Jahr einen eigenen Blogbeitrag verfassen.



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