Einmal Hand hoch bitte, wer aus jedem Urlaub völlig unnützes Zeug mit nach Hause bringt: 🙋♀️
Ja, ich gehöre definitiv dazu. Andere Menschen bringen schöne Erinnerungen und tolle Fotos aus dem Urlaub mit nach Hause. Ich natürlich auch. Aber zusätzlich brauche ich anscheinend noch den materiellen Beweis dafür, dass wir wirklich dort gewesen sind.
Und deshalb besitzen wir inzwischen ungefähr drei Millionen Kühlschrankmagnete, diverse Tassen und noch so einige andere Dinge, bei denen man sich durchaus fragen könnte: Braucht man das wirklich?
Die Antwort ist recht simpel: Nein! Natürlich nicht. Dass ich diese Dinge trotzdem alle unbedingt haben möchte, ist ja eine andere Sache.

Wie das mit den Souvenirs überhaupt angefangen hat
Eigentlich hat meine Leidenschaft für völlig unnötige Urlaubssouvenirs schon angefangen, als ich noch ein Kind bzw. Jugendliche war. Damals waren es allerdings noch keine Kühlschrankmagnete, sondern Postkarten.
Aus jedem Urlaub habe ich Postkarten mitgebracht und irgendwann angefangen, sie in ein Album zu kleben. Dieses Album besitze ich tatsächlich bis heute – und natürlich habe ich auch später weiterhin Postkarten aus unseren Urlauben mitgebracht und diese haben nun ihre Daseinsberechtigung in meinen unzähligen Urlaubsfotoalben gefunden.


Irgendwann reichten mir die Postkarten aber anscheinend nicht mehr.
2018 kamen aus unserem Urlaub auf Lanzarote die ersten beiden Kühlschrankmagnete mit nach Hause.

Und damit nahm das Unheil seinen Lauf.
Seitdem bringe ich aus jedem Urlaub mindestens einen Magneten mit. Wobei „mindestens einen“ spätestens seit unseren Roadtrips eine ziemlich großzügige Formulierung ist.
Denn das Problem an einem Roadtrip ist: Man ist ja nicht nur an einem Urlaubsort.
Man fährt nach Lyon – braucht einen Magneten.
Weiter nach Cambrils – braucht einen Magneten.
An der Costa Blanca angekommen? Natürlich brauchen wir Villajoyosa. Und Benidorm. Und Elche. Und Alicante.
Auf dem Rückweg noch Valencia? Magnet.
Roses? Magnet.
Und wenn man dann in Dijon auch noch diese niedlichen Magnete mit den Eulen entdeckt, kann man die ja wohl schlecht liegen lassen.
Und zack: 500 neue Magnete.


Und ja! Da ich offensichtlich eine neue Magnetwand brauche, wohnen die neusten Magnete bis dahin in einer Schüssel in meiner Küche…
Aber natürlich blieb es nicht bei Magneten…
Denn ich wäre nicht ich, wenn es bei Postkarten und Kühlschrankmagneten geblieben wäre.
Und zum Glück zieht mein Mann da auch ziemlich gut mit und entdeckt unterwegs ebenfalls den ein oder anderen Souvenirschatz, der unserer Meinung nach unbedingt mit nach Hause muss.
So sind im Laufe der Jahre neben unseren ungefähr drei Millionen Magneten noch diverse andere Urlaubserinnerungen bei uns eingezogen. Manche davon durchaus praktisch. Andere … nun ja. Sagen wir einfach: Sie erinnern uns an einen schönen Urlaub. Das reicht als Daseinsberechtigung vollkommen aus. 😂
Einige Teile haben ihren Platz in unserem Souvenirsregal im Wohnzimmer gefunden.


Andere stehen davor…

Und wieder andere fristen ihr Dasein in unserem Küchenschrank.

So haben wir im Laufe der Zeit einen beachtlichen Fundus an Urlaubsschätzen aus Europa mit ins heimische Wohnzimmer gebracht.
Und auch wenn wir natürlich keinen einzigen dieser Urlaubsschätze wirklich brauchen, möchte ich sie trotzdem nicht missen. Denn inzwischen erzählen unsere Magnetwand, das Souvenirregal und sogar unser Küchenschrank ein kleines Stück unserer Reisegeschichte.
Und deshalb wird wohl auch aus unserem nächsten Urlaub wieder irgendetwas völlig Unnötiges mit nach Hause kommen. Die einzige Frage ist eigentlich nur: Wohin damit?


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